Fahrzeug landet in Bach und wird abgetrieben

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Ein Verkehrsunfall ereignete sich am 2. April 2015 zwischen Achau und Maria Lanzendorf (Österreich).

Ein Fahrzeuglenker war auf der B11 im Gemeindegebiet von Achau unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam, jedoch seine Fahrt nicht stoppte.

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Der Lenker fuhr die Böschung der B15 wieder hinauf, schnitt dabei ein Auto und geriet anschließend in den Gegenverkehr. Eine Lenkerin konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in den Graben. Der Mann fuhr weiter auf der B15 in Fahrtrichtung Himberg, als er erneut von der Fahrbahn abkam und in der Schwechat landete. Durch die starke Strömung wurde der Skoda unter eine Brücke gespült, bis er schließlich in den Ästen eines Baumes zum Stillstand kam.

Ein couragierter Mann sah den Unfall, hielt an und sprang selbst in die ca. 130 cm tiefe und eiskalte Schwechat, um dem Fahrzeuglenker wohl das Leben zu retten.

Vielzahl an Notrufen gehen ein

Durch die vielen eingehenden Meldungen in den Bezirksalarmzentralen wurden die Freiwilligen Feuerwehren Achau, Lanzendorf, Leopoldsdorf und Maria Lanzendorf zur Menschenrettung alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte feststellen, dass sowohl der Fahrzeuglenker als auch der Retter vom Roten Kreuz erstversorgt und danach ins Krankenhaus gebracht wurden.

Die Bergung des verunfallten PKW an der Böschung übernahm die Feuerwehr Achau mit deren Rüstlöschfahrzeug. Für die Bergung des PKWs in der Schwechat musste das Kranfahrzeug der Feuerwehr Mödling nachgefordert werden.

Über zwei Steckleiterteile gelangte ein Feuerwehrmann gesichert auf das Dach des Skodas, um ein Hebeband anbringen zu können. Anschließend konnte Kran Mödling das Fahrzeug aus dem Fluss heben und aufs Wechselladefahrzeug Lanzendorf verladen werden.

Nach über zwei Stunden konnten die insgesamt 41 Mitglieder mit deren 12 Fahrzeugen wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

Quelle: BFK Mödling

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