Extrapower für die Feuerwehr Denver mit 200 Watt Sondersignalanlage

Das Problem kennt jeder Maschinist: Trotz Blaulicht und mittlerweile extrem lautem Einsatzhorn machen einige Verkehrsteilnehmer einfach keinen Platz. In Denver setzt man jetzt auf ganz neue Methoden.

Wer amerikanische Sirenen kennt, weiß dass Fahrer oder Beifahrer über eine beeindruckende Schalttafel an verschiedensten Sondersignalen verfügen, auf die jeder DJ neidisch wäre. Dort gibt es nun noch das letzte Detail, das für eine spontane Straßendisco gefehlt hat: Auf jedem Einsatzfahrzeug des Denver Fire Department (DFD) wird ein 100/200 Watt Subwoofer verbaut.

Mehr Bass für die Feuerwehr – was soll das bitte? Eigentlich ganz einfach. Wenn manche Fahrer das Einsatzhorn einfach nicht mehr hören, dann bringt man halt das ganze Auto zum Vibrieren. Damit merkt man auch in der neuesten schallgeschützten Luxuslimousine, dass ein Einsatzfahrzeug kommt. In einer 18-monatigen Testphase hat sich das System wohl ausgezeichnet.

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Quellen: Denver Post und ein sehr humorvoller Beitrag des ARD

2 Kommentare zu Extrapower für die Feuerwehr Denver mit 200 Watt Sondersignalanlage

  1. Norbert L. // 4. Juni 2012 um 3:42 // Antworten

    In Deutschland ist das Problem nicht das “ nicht hören “ wegen schalldichtem Fahrzeug, sondern eher das “ nicht begreifen “ wegen oftmals extrem hohler Birne.

    Von Menschen die es im Normalfalle nicht einmal merken wenn ihr Auto nur noch auf drei Töpfen läuft kann man kaum erwarten, daß sie dieses komische…laute Geräusch was da auf einmal von hinten kommt auf sich beziehen.

    Hier ist nicht ein Subwoofer von Nöten, sondern eher ein handliches Stück 3/4″ Rohr, mit dem der Gruppenführer zur Not rausspringen und dem Träumerchen vorn an der Ampel mal ordenrlich aufs Dach trommeln könnte.

  2. Also ich halte die Subwoofer-Methode für gut. Allgemein sollten die Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland auch lauter und mehr leuchten (Blaulicht-technisch) dürfen. Viele Leute sehen und hören die Fahrzeuge einfach nicht ausreichend. Und daran müssen wir arbeiten.

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