Explodierende Feuerwerkskörper erschweren Löscharbeiten bei Kellerbrand

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Am Abend des 9.2. es in der Schulstraße in Sandhorst (Niedersachsen) in einem Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten zu einem Kellerbrand gekommen.

Gegen 22:00 Uhr wurde die zuständige Ortsfeuerwehr Sandhorst alarmiert und rückte umgehend mit allen sieben Fahrzeugen und dreißig Einsatzkräften aus.

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Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits das Treppenhaus stark verraucht und die Anwohner in Sicherheit gebracht, so dass direkt mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten sich die Einsatzkräfte dazu mit Atemschutzgeräten und der Wärmebildkamera ausrüsten. Insgesamt waren fünf Trupps erforderlich um das Feuer zu löschen.

Die Lage im Keller erwies sich zunächst als unübersichtlich und durchaus riskant, da neben den schlechten Sichtverhältnissen einige Feuerwerkskörper explodierten und in dem betroffenen Raum mehrere Spraydosen lagerten. Nachdem der Raum geöffnet wurde, konnten jedoch größere Mengen Unrat herausgetragen und der Brandherd somit gelöscht werden.

Weitere Bewohner müssen das Gebäude verlassen

Während des Einsatzes stellte sich dann heraus, dass es in einem weiteren Kellerraum in einer direkt angrenzenden Wohneinheit ebenfalls eine Rauchentwicklung gab und die betroffenen Anwohner umgehend evakuiert werden mussten.

Das mittlerweile nachalarmierte Deutsche Rote Kreuz baute vor Ort ein Zelt für die Anwohner auf und versorgte diese mit Heißgetränken.

Zwei Wohnungen unbewohnbar

Nachdem das Feuer gelöscht und das Gebäude mittels Überdrucklüftern rauchfrei gemacht war, wurden Messungen durchgeführt um die Schadstoffkonzentration in den Wohnungen festzustellen. In zwei Wohnungen war die Konzentration jedoch so hoch, dass diese zunächst unbewohnbar sind und die Bewohner sich dort nicht aufhalten können.

Nach etwa drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt waren mit der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, der Polizei, der Rettungsdienst, der unteren Wasserbehörde sowie den Versorgungsträgern ungefähr fünfzig Einsatzkräften am Einsatzort.

Quelle: Feuerwehr Sandhorst

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