Dekonamination von verletzten Personen, neues Konzept in Steinburg

Der Löschzug Gefahrgut im Landkreis Steinburg (Schleswig-Holstein) erprobte sein neues Konzept zur Dekontamination von verletzten Personen.

Um zukünftig verletzten Personen besser helfen zu können, die durch atomare, biologische oder chemische Stoffe verunreinigt sind, hat der Löschzug Gefahrgut in Steinburg ein neues Konzept getestet. Damit dies auch im Einsatzfall funktioniert, haben die Einsatzkräfte die letzten Monate viel Zeit- und Ausbildungsaufwand investiert. Der Ablauf der Dekontaminationsmaßnahmen wurde in enger Abstimmung mit dem Deutschen Roten Kreuz im Main-Taunus-Kreis entwickelt, da die dortigen Helfer bereits seit einigen Jahren eine funktionierende Lösung entwickelt haben.

Zur Dekontamination der Patienten werden die Personen nach gehfähig und nicht gehfähig aufgeteilt. Zudem sind bei der Aufteilung auch Rettungsassistenten in Schutzkleidung und Atemschutzgeräten tätig, die eine Sichtung und ggf. eine medizinische Erstbehandlung durchführen. Gehfähige Personen werden unter Anleitung und Betreuung in ein Zelt geführt wo sie sich entkleiden und abduschen können. Liegende Patienten benötigen eine umfassendere Betreuung. Insgesamt dauert das fachgerechte Entkleiden und Duschen mindestens zehn Minuten. Anschließend werden die gesäuberten Patienten an den Behandlungsplatzes des Rettungsdienst übergeben wo weitere medizinische Maßnahmen ergriffen werden können.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Steinburg

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1 Kommentar zu Dekonamination von verletzten Personen, neues Konzept in Steinburg

  1. hallo,

    auch meine Feuerwehr ist im moment im Bereich Dekontamination tätig.
    wir haben einen LKW-Dekon-P und einen AB-Dekon-V am Start, für den V-Dekon 50 NRW.
    Das ist ein sehr aufwendiges und interresantes Thema.

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