Brand in Gartenhütte fordert einen Toten und 5 Verletzte

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Am frühen Freitagmorgen den 27.03. wurden Polizei und Feuerwehr um 1:30 über den Brand eines Gartenhäuschens in Rietberg-Varensell (Nordrhein-Westfalen) in Kenntnis gesetzt.

Das Häuschen befand sich auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses an der Schulstraße. Als die Einsatzkräfte wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, brannte das Häuschen in voller Ausdehnung.

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Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich noch ein 17-jähriges Mädchen aus Bielefeld sowie zwei 18-jährige Jungen aus Rietberg und Versmold in der Hütte. Bei dem Brand erlitten das Mädchen und einer der Jungen schwerste Verbrennung. Sie wurde in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen, er wurde in ein Krankenhaus der Region gebracht.

Der 18-jährige Rietberger erlitt tödliche Brandverletzungen. Der 63-jährige Bewohner des Hauses, der zur Hilfe gekommen war, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Er wurde in eine Spezialklinik nach Bochum gebracht.

Zwei weitere 18-Jährige hielten sich zum Brandausbruch nicht mehr in der Hütte, sondern im Wohnhaus auf. Beide wurden leicht verletzt.

80 Einsatzkräfte vor Ort

Bei diesem Einsatz waren zwölf Fahrzeuge der Feuerwehren Rietberg, Neuenkirchen und Mastholte mit etwa 80 Einsatzkräfte vor Ort, davon vier Notärzte, fünf Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber.

Die Polizei war ebenfalls mit starken Kräften eingesetzt. Notfallseelsorger wurden zur Betreuung der Angehörigen eingesetzt.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatten am Vorabend in dem Gartenhäuschen fünf 17 bis 18-jährige Freunde zusammen gesessen.

Die Brandermittler der Polizei Gütersloh und der eingeschaltete Brandsachverständige konnten bei einer ersten Untersuchung des Gartenhäuschens am vergangenen Freitag noch keine eindeutige Brandursache feststellen.

Brandursache noch unklar

In der Hütte wurde ein Gasheizgerät aufgefunden und sichergestellt, darüber hinaus hatte die Feuerwehr in der Brandnacht bereits ein Gasflasche in dem Gartenhäuschen vorgefunden und außerhalb der Hütte gesichert.

Um genau sagen zu können, ob und wie diese Gegenstände mit der Brandursache in Zusammenhang stehen, müssen noch weitere intensive Untersuchungen durchgeführt werden. Die Ermittlungen und Zeugenvernehmungen dauern an.

 

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