Brand im Dachgeschoss stellt sich als Fassadenbrand heraus

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Am Nachmittag des 14. Januar kam es an einem Wohnhaus in Arnsberg (Nordrhein-Westfalen)  zu  einem  Fassadenbrand,  der  zunächst  Schlimmeres vermuten  ließ.

Um  15:13  Uhr  alarmierte  die  Feuerwehr-Leitstelle  in  Meschede  die Hauptwachen Neheim und Arnsberg, den Löschzug Arnsberg sowie die Löschgruppe Wennigloh,  da  von  einer  Anwohnerin  gemeldet  worden  war,  dass  der  Balkon  des Wohnhauses brenne.

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Der erste Eindruck der anrückenden Einsatzkräfte, dass es sich unter Umständen um einen  ausgedehnteren  Brand  in  der  Dachgeschoss-Wohnung  des  Hauses  handeln könnte, bestätigte sich um Zuge der Erkundung zum Glück nicht. Vielmehr brannte die  hinter  einer  Schiefervertäfelung  gelegene  Holzverkleidung  der  Außenfassade  in Höhe des Balkons.

Schnell  nahmen  die  Einsatzkräfte  einen  Löschangriff  über  eine  Steckleiter  auf  den Balkon vor und löschten von dort aus die hinter den Schieferplatten hervorzüngelnden  Flammen.  Um  die  zwischen  der  Außenverkleidung  und  dem  Mauerwerk  noch glimmenden Glutnester zu erreichen und abzulöschen, musste von den Wehrleuten ein Teil der Außenfassade mit Spezialwerkzeug entfernt werden.

Die Bewohnerin des Hauses kam bei dem Brand glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Löschgruppe Wennigloh, die als letzte Einheit vom Brandort abrückte, war nach einer guten Stunde wieder zurück in ihrem Standort. Die Feuerwehr war auf Grund der zunächst unklaren Lage mit mehreren Löschfahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Feuerwehr Arnsberg

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