Bleibt die Feuerwehr auf den Einsatzschäden sitzen?

Großbrand in einem Chemiebetrieb in Michelau. Nach dem Einsatz ist der Schaden an der Feuerwehrausrüstung hoch – nur wer bezahlt ihn?

Über 50.000 Euro beziffert der Bürgermeister die Kosten und dabei ist noch nicht einmal die Drehleiter mit  eingerechnet, die sich derzeit in einer Werkstatt befindet, weil beim Einsatz Säure über die Stützen gelaufen ist. In der Regel bezahlt die Versicherung des Verursachers den Schaden. Das ist bisher nicht geschehen, denn diese will aus Beweissicherungsgründen die beschädigte Ausrüstung sehen. Wie es mit kontaminierter Schutzausrüstung üblich ist, wurde die aber bereits fachgerecht entsorgt.

Wie die Gemeinden nun ihre Kosten decken werden ist noch unklar, man erhofft sich aber eine friedliche Lösung.

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Quelle: infranken.de

3 Kommentare zu Bleibt die Feuerwehr auf den Einsatzschäden sitzen?

  1. Is doch eigentlich ganz einfach – wenn auch nciht schön – Die Versicherung zahlt den Schaden, tut sie das aus irgendwelchen Gründen nicht steht die Gemeinde als Halter (geregelt im Feuerwehrgesetz) gerade.

    Das es kein schöner Weg ist – klar – bin ich dabei.

    Eine Versicherung sollte aber unter diesen umständen bezahlen ohne zu murren – das kann nach hinten losgehen – aber auch negative Werbung ist Werbung 🙂

  2. Das ist peinlich für die Versicherung … ich würd den Versicherungsschutz kündigen, da es bei dieser Versicherung wohl nie brennen wird …
    und das sind „nur“ 50.000,-€ und nicht vier Fahrzeuge und ein Feuerwehrhaus …
    wo leben wir denn mittlerweile …

  3. Wieder mal ein Bericht zum gleichen Sachverhalt: http://www.infranken.de/nachrichten/lokales/lichtenfels/Wer-zahlt-nach-dem-Brand-fuer-neue-Ausruestung;art220,290583 – der Streit geht anscheinend in die nächste Runde.

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