65 Feuerwehrkräfte bekämpfen Dachstuhlbrand eines Reihenhauses

Die Feuerwehr Nordhorn (Niedersachsen) wurde am 27.10. um kurz vor 12 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in die Narzissenstraße gerufen.


dachstuhlbrand-nordhorn-hubrettungsbuehne-teaserBereits auf der Anfahrt des Brandmeisters vom Dienst wurde diesem mitgeteilt, dass bereits deutlich sichtbar schwarze Rauchwolken aus dem Dachstuhl eines Reihenhauses in den Himmel stiegen.

Diese Meldung wurde durch den nur wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle eingetroffenen BvD sofort bestätigt. Umgehend veranlasste er die Leitstelle die Alarmstufe von B3 (Mittelbrand) auf B4 (Großbrand) zu erhöhen. Das betroffene Gebäude, ein Reihenhaus, befand sich beim Ausbruch des Brandes augenscheinlich in einer Renovierungsphase. Die ersten Kräfte wurden umgehend in das Gebäude, in zwei verschiedene Wohneinheiten geschickt, um eventuell noch eingeschlossene oder vermisste Personen in dem brennenden Gebäude zu suchen. Nach knappen zehn Minuten konnte hier Entwarnung gegeben werden: Es wurden in den betroffenen Gebäudeteilen keine Personen gefunden.

Zur Brandbekämpfung wurden mehrere C-Rohre und ein Wenderohr eingesetzt

Unterdessen wurde von außen eine massive Brandbekämpfung mit mehreren C-Rohren und über den Wasserwerfer der Hubrettungsbühne aufgebaut. Zwanzig Minuten nach der ersten Alarmierung konnte die Einsatzleitung auf acht Einsatzfahrzeuge darunter vier Löschgruppenfahrzeuge sowie die Hubrettungsbühne und das TLF 24/50 zurückgreifen. Die Einsatzleitung wurde sofort nach Eintreffen des Fahrzeugs im ELW 2 der Feuerwehr aufgebaut. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen besonders personalintensiven Einsatz handeln sollte. Eklatant wichtig sollten Atemschutzgeräteträger für den Einsatz werden. Aus diesem Grund entschied man sich die Kameraden der Feuerwehr Brandlecht mit zum Einsatz hinzuzuziehen.

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Nachdem die offenen Flammen im Bereich des Dachstuhls erfolgreich bekämpft waren, deckten die Einsatzkräfte zu weiten Teilen das Dach ab um auch letzte Glutnester mit Hilfe der Wärmebildkamera ausfindig zu machen. Für die gesamte Zeit des Einsatzes wurde der Brandschutz in der Stadt Nordhorn durch jeweils ein Fahrzeug der Feuerwehr Nordhorn und eines der Feuerwehr Brandlecht sichergestellt.

Gegen 14:30 Uhr machten sich die meisten Einsatzkräfte wieder auf ins Feuerwehrhaus, vor Ort verblieb jedoch eine Brandwache bestehend aus einem Löschgruppenfahrzeug sowie der Hubrettungsbühne. Zur Eigentumssicherung wurde gegen Ende des Einsatzes noch das Technsiche Hilfswerk aus Nordhorn hinzugezogen.

Quelle: Feuerwehr Nordhorn

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